Täterprogramm

 

Das Hauptziel der Täterarbeit liegt im Opferschutz durch die Arbeit mit dem Täter. Gewalt im sozialen Nahbereich muss unverzüglich gestoppt werden und darf auch in Zukunft kein Lösungsmuster für Konflikte des Täters mehr sein. Dabei werden dem Täter alternative Handlungs- und Lösungsmuster für Konfliktsituationen vermittelt und verdeutlicht, dass er die Verantwortung für das eigene Verhalten zu tragen hat.

Die Täterarbeit findet zunächst im Rahmen von Einzelgesprächen und grundsätzlich  einem anschließenden Gruppentraining (ca. sechs Monate, wöchentlich), psychologischer Beratung durch eine Psychologin und von Nachsorgegruppentreffen statt.
Es wird mit Aufnahme in das Täterprogramm ein Vertrag zwischen dem Täter und der Interventionsstelle geschlossen. Für die Einzelgespräche wird mit dem Teilnehmer eine Eigenbeteiligung in Höhe seiner finanziellen Möglichkeiten (1 % vom Nettogehalt, jedoch mindestens 10 € pro Termin) vereinbart.


Inhalte des Täterprogramms

Gewaltarbeit
 
Partnerschaft
 
Gefühle
  
Kommunikation
  
Frauen- und Männerbild
 
Vaterrolle